Aktuelle Meldungen

Sperrung Thomasstraße in Greiz
Montag 07.09.2026

Ab Montag, den 14.09.2026 bis voraussichtlich 02.10.2026 wird die Thomasstraße in Greiz gesperrt. Dadurch kann die Haltestelle Greiz, Puschkinplatz nur noch von den Fahrten der Linie 13 in Richtung Laagweg und von der Linie 20 in Richtung Teichwolframsdorf über Glohdenhammer bedient werden.
Fahrgäste der Linien 1 in Richtung Schönfeld, 5 in Richtung Irchwitz - Waltersdorf, 6 in Richtung Reißberg - Pohlitz, Pohlitz - Reißberg und Krankenhaus, 7 in Richtung Waldhaus, 18 in Richtung Reudnitz, 19 in Richtung Fraureuth - Werdau und 81 in Richtung Reichenbach nutzen bitte die Haltestelle Greiz, Rathenauplatz.
Die Busse der Linien 1 in Richtung Elsterberg, 2 in Richtung Tremnitz - Hohndorf - Elsterberg und 12 in Richtung Obergrochlitz - Moschwitz - Untergrochlitz fahren ab der Haltestelle Greiz, Vogtlandhalle.
Bei den Linien 3 in Richtung Gommla, 20 in Richtung Teichwolframsdorf - Seelingstädt über Daßlitz, 21 in Richtung Berga über Daßlitz, 24 in Richtung Wellsdorf - Göttendorf - Zeulenroda, 25 in Richtung Langenwetzendorf - Zeulenroda - Triptis und 27 in Richtung Hohenölsen bitten wir die Fahrgäste, die Haltestelle Greiz, Bruno-Bergner-Straße zu nutzen.
Für Fahrgäste aus den Richtungen Krankenhaus, Laagweg und Neumühle über Glohdenhammer wird in der Hohen Gasse eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.
Weiterhin wird die Haltestelle Greiz, Obere Silberstraße beidseitig in die Lindenstraße verlegt.

Sperrung Buche in Zeulenroda
Freitag 04.09.2026

Ab Dienstag, den 08.09.2026 bis voraussichtlich 16.10.2026 wird die Buche in Zeulenroda gesperrt. Dadurch kann die Haltestelle Zeulenroda, Ebertstraße leider nicht mehr bedient werden. An der Haltestelle Zeulenroda, Eiche fahren die Fahrten der Stadtlinie 30 in diesem Zeitraum von der Haltestelle auf der gegenüberliegenden Straßenseite (stadteinwärts) ab.

Sperrung Ortsdurchfahrt Tischendorf
Donnerstag 03.09.2026

Ab Montag, den 07.09.2026 bis voraussichtlich 11.09.2026 wird die Ortsdurchfahrt in Tischendorf gesperrt. Dadurch wird die Haltestelle beidseitig an die östliche Ausfahrt vom Ort verlegt.

Sperrung Untere Haardt in Zeulenroda
Montag 31.08.2026

Ab Montag, den 07.09.2026 bis voraussichtlich 18.09.2026 wird die Untere Haardt in Zeulenroda gesperrt.
Dadurch gilt auf den Linien 24 (Greiz - Wellsdorf - Göttendorf - Zeulenroda) und 30 (Stadtlinie Zeulenroda) ein Umleitungsfahrplan.
Die Haltestelle Grüna wird beidseitig an den Abzweig Niederböhmersdorf verlegt.
Die Haltestellen Zeulenroda, Haardtberg und Zeulenroda, unterer Bahnhof können leider nicht bedient werden.

Sperrung Schloßbergstraße in Greiz
Montag 31.08.2026

Ab Montag, den 07.09.2026 bis voraussichtlich 11.09.2026 wird die Schloßbergstraße in Greiz gesperrt. Dadurch fahren an der Haltestelle Greiz, Puschkinplatz alle Fahrten von der Haltestelle 2 auf der Seite der Kinopassage ab.

Sperrung Straße Köckritz - B 92
Dienstag 25.08.2026

Ab Dienstag, den 01.09.2026 bis voraussichtlich 18.09.2026 wird die Straße zwischen Köckritz und der B 92 gesperrt. Dadurch können von den über Köckritz - Crimla fahrenden Fahrten der Linie 29 und der Linie 220 die Haltestellen Weida, Geraer Landstraße und Köckritz, Am Rotacker nicht bedient werden.
Die Haltestelle Köckritz in Fahrtrichtung Gera wird aus Richtung Köfen kommend vor den Abzweig nach Crimla verlegt. Die Haltestelle Köckritz in Fahrtrichtung Weida wird aus Richtung Crimla kommend vor den Abzweig nach Köfeln verlegt.

Sperrung B 175 in Zickra
Montag 17.08.2026

Ab Montag, den 24.08.2026 bis voraussichtlich 18.09.2026 wird die B 175 in der Ortsdurchfahrt Zickra gesperrt. Dadurch werden die Haltestellen Zickra und Abzweig Dittersdorf jeweils in die Ortsmitte verlegt.

Sperrung Giengener Straße in Zeulenroda
Dienstag 11.08.2026

Ab Montag, den 17.08.2026 bis voraussichtlich 28.05.2027 wird die Giengener Straße in Zeulenroda gesperrt. Dadurch wird die Haltestelle Zeulenroda, Solleschule an eine Ersatzhaltestelle in der Nuschke-Straße verlegt.

Sperrung Kreuzungsbereich Bethenhausen/Frankenau
Donnerstag 30.07.2026

Ab Montag, dem 03.08.2026, bis voraussichtlich 30.11.2026 wird die Kreuzung Bethenhausen/Frankenau aufgrund einer Vollsperrung für den Verkehr gesperrt.

Während der Sperrung kann die reguläre Haltestelle Bethenhausen leider nicht bedient werden.

Die Ersatzhaltestellen befinden sich am Ortseingang von Bethenhausen in Richtung Hirschfeld.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Sperrung Untermhäuser Straße in Gera
Donnerstag 30.07.2026

Ab Montag, dem 03.08.2026, bis voraussichtlich 30.11.2026 wird die Untermhäuser Straße in Gera aufgrund einer Baumaßnahme für den Verkehr voll gesperrt.

Während der Sperrung können die folgenden Haltestellen leider nicht bedient werden:

  • Untermhaus, F.-Naumann-Platz
  • Untermhaus, Untermhäuser Straße
  • Untermhaus, Friedhof
  • Milbitz
  • Thieschitz
  • Rubitz
  • Töppeln, Sanitätshaus

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Fahrplan Linie 222 und 205

 

Haltestellenverlegung Berga, Bahnhof
Freitag 03.07.2026

Ab Montag, den 06.07.2026 bis auf Weiteres wird die Haltestelle Berga, Bahnhof beidseitig in die August-Bebel-Straße unterhalb des Bahnhofsgebäudes verlegt.

Sperrung Straße Zeulenroda - Pöllwitz
Dienstag 31.03.2026

Ab Dienstag, den 07.04.2026 bis voraussichtlich 30.09.2026 wird die Straße zwischen Zeulenroda und Pöllwitz wegen Neubau der Triebesbachbrücke gesperrt. Dadurch können die Haltestellen Märien und Petersburg nicht bedient werden. Die Haltestelle Pöllwitz, Bahnhof (Fahrtrichtung Dobia) wird ca. 100 m in Richtung Ortsmitte Pöllwitz verlegt.

Fahrgastbefragung im Verkehrsverbund Mittelthüringen 2026/2027
Montag 23.03.2026

Der Verkehrsverbund Mittelthüringen (VMT) führt vom 1. April 2026 bis zum 31. März 2027 eine umfassende Fahrgastbefragung im gesamten Verbundgebiet durch.

Die Befragungen finden in Straßenbahnen, Bussen und Zügen in den Städten Erfurt, Weimar, Jena und Gera sowie in den Landkreisen Gotha, Weimarer Land, Saale-Holzland-Kreis, Saalfeld-Rudolstadt und Saale-Orla-Kreis statt.

Ziel der Erhebung ist es, ein aktuelles und verlässliches Bild über die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs zu gewinnen und darauf aufbauend das Angebot gezielt weiterzuentwickeln.

Für die Durchführung ist die PTV Group im Einsatz. Die Interviewer und Interviewerinnen sprechen Fahrgäste direkt während der Fahrt an, stellen sich vor und weisen sich mit einem Ausweis aus.

Was wird abgefragt?
Im Mittelpunkt stehen Fragen zum Nutzungsverhalten im öffentlichen Nahverkehr, beispielsweise zu Fahrtwegen, genutzten Linien oder Umstiegen. Die Teilnahme ist freiwillig, und es werden keine personenbezogenen Daten erhoben.

Befragung von Schülerinnen und Schülern
Auch Kinder und Jugendliche werden zu ihrem Schulweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln befragt. Dabei werden sie gebeten, ihren Fahrschein vorzuzeigen und Fragen zu ihrer Nutzung von Bus, Zug und Straßenbahn zu beantworten.

Da die Ansprache ungewohnt sein kann, bitten wir Eltern sowie Schulen und Bildungseinrichtungen, die Kinder im Vorfeld über die Befragung zu informieren.

Warum ist die Teilnahme wichtig?
Die erhobenen Daten bilden eine wichtige Grundlage für:

  • die Aufteilung der Fahrgeldeinnahmen zwischen den Verkehrsunternehmen
  • die Analyse der Verkehrsströme
  • die Weiterentwicklung und Verbesserung des Angebots

Der VMT bedankt sich bei allen Fahrgästen für ihre Unterstützung.

Sperrung Lange Straße in Wernsdorf
Freitag 27.02.2026

Ab Mittwoch, den 04.03.2026 bis voraussichtlich 14.11.2026 wird die Lange Straße in Wernsdorf gesperrt.
Dadurch gilt auf der Linie 218 (Weida - Berga - Wolfersdorf - Großkundorf - Seelingstädt) ein Umleitungsfahrplan.
Die Haltestelle Wernsdorf, Mitteldorf wird an den Kreuzungsbereich bei der Kirche verlegt. Die Haltestelle Wernsdorf, Oberdorf kann leider nicht mehr bedient werden.

Sperrung Bruno-Bergner-Straße in Greiz
Donnerstag 27.11.2025

Ab sofort bis auf Weiteres wird die Bruno-Bergner-Straße in Greiz in stadteinwärtiger Richtung auf Grund eines einsturzgefährdeten Hauses gesperrt.
Dadurch kann die Haltestelle Greiz - Vogtlandhalle von den Linien 3, 12, 20, 21, 24, 25 und 27 in Fahrtrichtung Greiz - Bahnhof leider nicht bedient werden.

Sperrung Ortsdurchfahrt Teichwolframsdorf
Dienstag 11.02.2025

Ab Mittwoch, den 19.02.2025 bis voraussichtlich 30.11.2026 wird die Ortsdurchfahrt in Teichwolframsdorf gesperrt.
Dadurch gilt auf den Linien 20 (Greiz - Teichwolframsdorf - Seelingstädt) und 21 (Greiz - Berga) ein Umleitungsfahrplan.
Die Haltestellen Kleinreinsdorf - Krebsbach, Teichwolframsdorf - Sportlerheim, Teichwolframsdorf - Schule und Teichwolframsdorf - Kulturhaus können leider nicht mehr bedient werden. Wir bitten die Fahrgäste, ersatzweise die Haltestelle Teichwolframsdorf, Feuerwehrplatz zu nutzen.

Entfall Haltestelle Greiz, Carolinenstraße stadtauswärts
Freitag 18.10.2024

Ab Dienstag, den 22.10.2024 bis auf Weiteres kann die Haltestelle Greiz, Carolinenstraße in Fahrtrichtung Elsterberg / Obergrochlitz nicht mehr bedient werden.
Wir bitten die Fahrgäste, ersatzweise die Haltestellen Greiz, Bahnhof bzw. Greiz, Tannendorf zu nutzen.

Kommt wie gerufen! - Flexibler Nahverkehr Landkreis Greiz
Dienstag 15.02.2022

Die PRG Personen- und Reiseverkehrs GmbH Greiz betreibt den öffentlichen Personennahverkehr im südlichen Teil des Landkreises Greiz. Das Verkehrsangebot der PRG ist maßgeblich geprägt durch die Stadtbuslinien in Greiz beziehungsweise Zeulenroda sowie die überregional bedeutsamen Linien zwischen den zentralen Orten Gera, Greiz, Reichenbach (Vogtland), Weida und Zeulenroda.

Zwischen diesen Hauptlinien liegen häufig Räume, die nur dünn und dispers besiedelt sind, was eine ökonomisch, aber auch ökologisch sinnvolle Erschließung mit Angeboten des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) erschwert. Es ist ein „Teufelskreis“: eine geringe Bevölkerungszahl und eine disperse Siedlungsstruktur erlauben aus unternehmerischer Sicht nur ein geringes ÖPNV-Angebot; häufig reduziert auf die zwingenden Verkehrsbedürfnisse des Schülerverkehrs. Ein geringes Verkehrsangebot wiederum ist der Attraktivität des ÖPNV abträglich und führt dazu, dass entweder auf das eigene Auto zurückgegriffen oder sogar ganz weggezogen wird, um nicht auf das Auto angewiesen zu sein. Insbesondere Letzteres ist im Hinblick auf den Erhalt des ländlichen Raums als Wohnstandort, aber auch als prägenden Kulturraum, besonders problematisch. Zurück bleiben all‘ diejenigen, die nicht (mehr) Auto fahren können und/oder dürfen und in der Folge in ihrer Mobilität und damit in der selbstbestimmten Bewältigung ihres Alltags stark eingeschränkt sind.

Zu diesen Räumen zählen unter anderem die dörflich geprägten Gebiete der ehemaligen Gemeinde „Vogtländisches Oberland“, welche nach deren Auflösung im Jahr 2012 in die Stadt Greiz eingemeindet wurden. Dies sind die Ortsteile Cossengrün, Eubenberg, Gablau, Hohndorf, Leiningen, Pansdorf, Schönbach und Tremnitz. Die genannten Ortsteile liegen im südlichen bzw. südwestlichen Stadtgebiet und bilden einen „Halbkreis“ westlich um die auf sächsischem Territorium liegende Stadt Elsterberg. Trotz ihrer politischen Zugehörigkeit zum Stadtgebiet Greiz bestehen zwischen den genannten Ortseilen einerseits und der Stadt Elsterberg andererseits aufgrund der räumlichen Nähe und der bestehenden Verkehrsnetzstruktur vielfältige Beziehungen in Bezug auf wesentliche Daseinsgrundfunktionen (Arbeitsplätze, Bildung, Einkauf/Versorgung).

Die genannten Ortsteile der Stadt Greiz werden – mit Ausnahme von Eubenberg – gegenwärtig über die Buslinie 2 der PRG sowohl an die Stadt Elsterberg als auch an die Stadt Greiz angebunden. Das Verkehrsangebot ist im Wesentlichen auf den Schülerverkehr ausgerichtet, das heißt es existieren frühmorgens sowie am Mittag beziehungsweise frühen Nachmittag (an Schultagen) mehrere Fahrtmöglichkeiten (die auch für den Jedermann-Verkehr nutzbar sind), während über die verbleibende Zeit des Tages nur noch eine sogenannte „Einkaufstour“ am Vormittag besteht. In den Ferien ist das Angebot auf eben diese „Einkaufstour“ beschränkt; am späteren Nachmittag sowie abends oder am Wochenende besteht derzeit kein Verkehrsangebot.

Die Ortslage Eubenberg ist gegenwärtig überhaupt nicht an das Netz des ÖPNV angeschlossen, da die infrastrukturellen Voraussetzungen (Wendeschleife) hierfür fehlen. Ebenso vergleichsweise ungünstig erweist sich die Erschließung der Ortslage Leiningen. Zwar ist Leiningen über zwei Haltestellen (die Haltestelle „Leiningen, Ost“ an der Verbindungsstraße Gablau – Steinermühle wird durch die Linie 2 bedient; die Haltestelle „Leiningen, West“ an der Verbindungsstraße Dobia – Steinermühle wird durch die Linie 36 nach Zeulenroda angefahren) an das ÖPNV-Netz angebunden, doch liegen beide Haltestellen weit von der eigentlichen Siedlungsstruktur entfernt und können nur über längere Fußwege erreicht werden. In den übrigen Ortsteilen besteht zumindest jeweils eine im Ortskern gelegene ÖPNV-Zugangsstelle. Aufgrund des nur zu einzelnen Tageszeiten (Schulverkehr) bestehenden Verkehrsangebots ist außerhalb des Schülerverkehrs keine relevante Verkehrsnachfrage zu verzeichnen.

Aufgrund der ohnehin bereits geringen Einwohnerzahl in den genannten Ortsteilen besteht auch nur ein vergleichsweise geringes und darüber hinaus naturgemäß noch räumlich und zeitlich divergierendes Fahrgastpotential für den ÖPNV. Mit seinen typischen Systemeigenschaften als kollektives Beförderungsmittel mit einer starren Fahrplan- und Liniengebundenheit ist der „klassische“ ÖPNV nicht in der Lage, die Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung des Gebiets ausreichend zu bedienen. Unter Berücksichtigung dieser Nutzungshäufigkeiten leuchtet ein, dass schon die dauerhafte Vorhaltung des gegenwärtigen Angebots mit einem erheblichen finanziellen Aufwand verbunden ist; geschweige denn eine Ausweitung des Verkehrsangebots hin zu einer Fahrtendichte denkbar ist, bei welcher der ÖPNV als Mobilitätsalternative zum Individualverkehr wahrgenommen würde.

Zur Verbesserung der ÖPNV-technischen Erschließung ist vielmehr vorgesehen, die bisherige Anbindung mit einzelnen, fahrplangebundenen Fahrten – mit Ausnahme des Schülerverkehrs – einzustellen und stattdessen auf eine sowohl hinsichtlich der Fahrtzeiten als auch des Fahrtwegs flexibilisierte ÖPNV-Bedienung umzustellen („Rufbus“). Die Anbindung an das übergeordnete ÖPNV-Netz, beispielsweise in/aus Richtung Greiz (PRG-Buslinie 1 im 30-Min.-Takt) und Plauen (Elstertalbahn im 2-Std.-Takt), wird in Elsterberg realisiert.

 Damit verbunden sind folgende Bedienmerkmale:
(Hier finden Sie die Karte zum neuen Rufbus)

  • Innerhalb des „Rufbus“-Bediengebiets wird nur bei bestehender Nachfrage gefahren, das heißt, Fahrgäste müssen – ähnlich wie bei einem Taxi – ihre Fahrt vorher anmelden (mindestens 60 Minuten vor der gewünschten Abfahrtszeit). Dabei existieren keine konkreten Fahrplanvorgaben mehr, sodass der Fahrgast mit seinem Fahrtwunsch innerhalb der Verkehrszeiten des Rufbus‘ zeitlich flexibel ist. Gleichwohl erfolgt durch die Voranmeldefrist und die gebündelte Beförderung von ähnlichen Fahrgastwünschen eine Abgrenzung zum Taxigewerbe entsprechend der durch das Personenbeförderungsgesetz gesetzten Rahmenbedingungen.
  • Bedient werden dabei nur diejenigen Orte, für die auch tatsächlich ein Fahrtwunsch angemeldet wurde. Dies vermeidet Leer- bzw. Umwegfahrten und reduziert dadurch die Fahrtzeit für die Mitreisenden, aber auch die Umweltbelastung durch Abgasemissionen.
  • Zum Einsatz gelangt ein Klein- oder Minibus, der aufgrund seiner Fahrzeugabmessungen wendiger und damit bei der Wahl des Fahrtweges flexibler ist. Zudem weist er gegenüber Standardbussen eine bessere Fahrdynamik auf. Zusammen mit der Flexibilisierung der Linienführung können perspektivisch auch abseits der bestehenden Haltestellen neue Zustiegsmöglichkeiten geschaffen werden, was den Komfort erhöht. Zunächst werden allerdings die bestehenden Haltestellen bedient, die durch neue Haltestellen in Eubenberg, in Elsterberg an der Elsteraue und am Bahnhof Elsterberg ergänzt werden. 
  • Für den ÖPNV-Betreiber verbessert sich die Wirtschaftlichkeit des Fahrzeug- und Personaleinsatzes aufgrund der höheren Flexibilität im Betriebsablauf.

 

Ein zentraler Unterschied zum bisherigen, liniengebundenen Betrieb liegt darin, dass durch den Einsatz eines Kleinbusses bei gleichzeitiger Aufhebung der Liniengebundenheit, im Zielzustand ein Zu- und Ausstieg auch abseits der Haltestellen und damit in unmittelbarer Nähe des eigentlichen Start- beziehungsweise Zielorts der Fahrgäste möglich ist. Dadurch verringern sich die Zu- und Abgangswege zu den Haltestellen, was insbesondere mobilitätseingeschränkten Personen zugutekommt. Durch fahrzeugseitige Vorkehrungen, wie eingebaute Rampen, wird eine weitgehende Barrierefreiheit ermöglicht.

Das Vorhaben dient der Verbesserung und vor allem dem langfristigen Erhalt einer technischen Infrastruktur, zu welcher der ÖPNV gehört. Das Projekt ist in seiner Gesamtheit auch innovativ: Zwar sind flexible Bedienformen im ÖPNV per se nichts Neues, aber hinsichtlich des Flexibilisierungsgrades und damit der Anpassungsfähigkeit des ÖPNV an die Beförderungsbedürfnisse der Nutzer in räumlicher und zeitlicher Hinsicht existieren gegenwärtig nur wenige vergleichsbare Angebote. Durch die Erhöhung der Verfügbarkeit von ÖPNV-Angeboten für die ansässige Bevölkerung, aber auch für Gäste und Touristen steigt die Attraktivität des erschlossenen Gebiets sowohl als dauerhafter Lebens- und Wohnraum, aber auch als Wirtschaftsraum, in welchem die Wertschöpfung aus touristischen Angeboten, insbesondere für Tagesgäste und Kurzzeiturlauber, einen immer höheren Stellenwert einnimmt. Der Erhalt der Attraktivität der Region als Lebens-, Wohn- und Wirtschaftsraum ist Voraussetzung für die Bewahrung der das Landschaftsbild, aber auch die kulturelle Identität dieses Raumes prägenden dörflichen Strukturen.

Durch den ausschließlich bedarfsbezogenen Einsatz des Fahrzeuges werden Leerfahrtanteile – trotz einer Verbesserung der ÖPNV-Erschließung im Einsatzbereich – deutlich reduziert, was zu reduzierten Abgasemissionen führt. Dennoch steht mit der Ausweitung der Verfügbarkeit von ÖPNV-Angeboten für die Nutzer eine tatsächliche Alternative zum motorisierten Individualverkehr zur Verfügung. Immobile Personen, wie zum Beispiel Kinder, Schüler/-innen, aber auch ältere Menschen sind nicht mehr auf eine Mitnahme durch Verwandte oder andere Personen angewiesen. Zugleich verbessert sich auch die Wirtschaftlichkeit des Fahrzeug- und Personaleinsatzes, was dazu beiträgt, die Vorhaltung eines ÖPNV-Angebots dauerhaft und nachhaltig sicherzustellen.

Hier finden Sie den Flyer zum Rufbus.

Einbahnstraßenregelung in Rauner- und Feustel-Straße in Greiz
Mittwoch 27.02.2019

Ab Donnerstag, den 28.02.2019 bis voraussichtlich 30.06.2026 wird in der Rauner- und Feustel-Straße in Greiz eine Einbahnstraße in Fahrtrichtung Irchwitz eingerichtet. Dadurch können die stadteinwärtige Haltestelle Greiz - Vater-Jahn-Straße und die Haltestelle Greiz - Franz-Feustel-Straße der Linie 5 leider nicht mehr bedient werden. Wir bitten die Fahrgäste, ersatzweise die Haltestellen Greiz - Linde und Greiz - Beethovenstraße zu nutzen.